STARTTLS pcap Analyse
Detlef • 2024-10-18 15:11:31
Hallo ChatGPT! Kannst Du pcap-Dateien von tcpdump analysieren? Ich muss herausfinden, warum eine Starttls-Verbindung zu einem Exchange-Server ständig abbricht.
ChatGPT-4.0 • 2024-10-18 15:11:39
Ja, ich kann dabei helfen, **pcap-Dateien** (Packet Capture) zu analysieren, die mit Tools wie **tcpdump** erstellt wurden! Du kannst mir die **pcap-Datei** hochladen, und ich werde sie analysieren, um den Grund für den Abbruch der **STARTTLS-Verbindung** zu untersuchen. Falls gewünscht, kann ich auch gezielt nach bestimmten Mustern oder Fehlermeldungen suchen, die für den Abbruch verantwortlich sein könnten, z. B. TLS-Handshake-Fehler, Zeitüberschreitungen oder Reset-Pakete.
Lade die Datei einfach hoch, und wir können loslegen!
Detlef • 2024-10-18 15:13:04
Hier ist die Datei für den Zeitraum des authentifizierten StartTls-Verbindungsaufbaus.
ChatGPT-4.0 • 2024-10-18 15:13:32
Es sieht so aus, als ob ich in dieser Umgebung kein Programm wie **pyshark** verwenden kann, um die **pcap-Datei** direkt zu analysieren. Du kannst aber das folgende Vorgehen auf deinem lokalen Rechner ausprobieren, um die Datei selbst zu analysieren:
1. Installiere **pyshark**, das ein Wrapper für **tshark** ist, mit folgendem Befehl:
```bash
pip install pyshark
```
2. Verwende dieses Python-Skript, um relevante **SMTP- und TLS-Pakete** zu filtern:
```python
import pyshark
# Pfad zur pcap-Datei
pcap_file = 'smtp_tls.pcap'
# Lade die Pakete aus der Datei
capture = pyshark.FileCapture(pcap_file)
# Filtere die SMTP- und TLS-Pakete
def filter_tls_smtp_packets(capture):
smtp_tls_packets = []
for packet in capture:
try:
if 'SMTP' in packet and 'TLS' in packet:
smtp_tls_packets.append(packet)
except AttributeError:
continue
return smtp_tls_packets
# Analysiere und zeige die ersten Pakete an
tls_smtp_packets = filter_tls_smtp_packets(capture)
for pkt in tls_smtp_packets[:5]:
print(pkt)
```
Alternativ kannst du **Wireshark** nutzen, um das Problem manuell zu analysieren. Suche nach Fehlermeldungen wie:
- **TLS Alerts** oder **Handshake-Failures**
- **RST-Pakete** oder Verbindungsabbruch-Signale
Wenn du dabei Hilfe benötigst, lass es mich wissen!
Detlef • 2024-10-18 15:18:28
Wireshark habe ich hier installiert.
Hier einmal einen Textdump aus Wireshark:
Auffällig ist der Encrypted Alert weiter unten. Hiernach werden zugleich die FIN-Packages verschickt.
1 0.000000 10.50.60.100 10.30.160.100 TCP 74 45040 → 587 [SYN] Seq=0 Win=64240 Len=0 MSS=1460 SACK_PERM TSval=2346070291 TSecr=0 WS=128
2 0.007961 10.30.160.100 10.50.60.100 TCP 66 587 → 45040 [SYN, ACK] Seq=0 Ack=1 Win=8190 Len=0 MSS=1330 WS=256 SACK_PERM
3 0.008080 10.50.60.100 10.30.160.100 TCP 54 45040 → 587 [ACK] Seq=1 Ack=1 Win=64256 Len=0
4 0.032052 10.30.160.100 10.50.60.100 SMTP 147 S: 220 LENGEX2.swl.local Microsoft ESMTP MAIL Service ready at Fri, 18 Oct 2024 13:12:35 +0200
5 0.032167 10.50.60.100 10.30.160.100 TCP 54 45040 → 587 [ACK] Seq=1 Ack=94 Win=64256 Len=0
6 0.032504 10.50.60.100 10.30.160.100 SMTP 73 C: EHLO d63060b372f4
7 0.048467 10.30.160.100 10.50.60.100 SMTP 248 S: 250-LENGEX2.swl.local Hello [10.30.160.10] | SIZE 104857600 | PIPELINING | DSN | ENHANCEDSTATUSCODES | STARTTLS | AUTH GSSAPI NTLM | 8BITMIME | BINARYMIME | CHUNKING
8 0.048760 10.50.60.100 10.30.160.100 SMTP 64 C: STARTTLS
9 0.064272 10.30.160.100 10.50.60.100 SMTP 83 S: 220 2.0.0 SMTP server ready
10 0.068105 10.50.60.100 10.30.160.100 TLSv1.2 518 Client Hello
11 0.076426 10.30.160.100 10.50.60.100 TCP 56 [TCP Previous segment not captured] 587 → 45040 [ACK] Seq=1646 Ack=494 Win=16775936 Len=0
12 0.076507 10.30.160.100 10.50.60.100 TCP 1384 [TCP Out-Of-Order] 587 → 45040 [ACK] Seq=317 Ack=494 Win=16775936 Len=1330
13 0.076507 10.30.160.100 10.50.60.100 TCP 56 [TCP Previous segment not captured] 587 → 45040 [ACK] Seq=2976 Ack=494 Win=16775936 Len=0
14 0.076507 10.30.160.100 10.50.60.100 TCP 1384 [TCP Out-Of-Order] 587 → 45040 [ACK] Seq=1647 Ack=494 Win=16775936 Len=1330
15 0.076578 10.50.60.100 10.30.160.100 TCP 54 45040 → 587 [ACK] Seq=494 Ack=2977 Win=63616 Len=0
16 0.076586 10.30.160.100 10.50.60.100 TCP 56 [TCP Previous segment not captured] 587 → 45040 [ACK] Seq=4306 Ack=494 Win=16775936 Len=0
17 0.076657 10.30.160.100 10.50.60.100 TCP 1384 [TCP Out-Of-Order] 587 → 45040 [ACK] Seq=2977 Ack=494 Win=16775936 Len=1330
18 0.076657 10.30.160.100 10.50.60.100 TCP 56 [TCP Previous segment not captured] 587 → 45040 [ACK] Seq=5833 Ack=494 Win=16775936 Len=0
19 0.076657 10.30.160.100 10.50.60.100 TCP 251 [TCP Out-Of-Order] 587 → 45040 [PSH, ACK] Seq=5637 Ack=494 Win=16775936 Len=197
20 0.076657 10.30.160.100 10.50.60.100 TCP 1384 [TCP Out-Of-Order] 587 → 45040 [ACK] Seq=4307 Ack=494 Win=16775936 Len=1330
21 0.076688 10.50.60.100 10.30.160.100 TCP 66 45040 → 587 [ACK] Seq=494 Ack=4307 Win=63488 Len=0 SLE=5637 SRE=5834
22 0.076695 10.50.60.100 10.30.160.100 TCP 54 45040 → 587 [ACK] Seq=494 Ack=5834 Win=63232 Len=0
23 0.087182 10.50.60.100 10.30.160.100 TLSv1.2 129 Client Key Exchange
24 0.113194 10.30.160.100 10.50.60.100 TCP 56 587 → 45040 [ACK] Seq=5834 Ack=569 Win=16775936 Len=0
25 0.113310 10.50.60.100 10.30.160.100 TLSv1.2 105 Change Cipher Spec, Encrypted Handshake Message
26 0.129215 10.30.160.100 10.50.60.100 TLSv1.2 105 Change Cipher Spec, Encrypted Handshake Message
27 0.130042 10.50.60.100 10.30.160.100 TLSv1.2 102 Application Data
28 0.146248 10.30.160.100 10.50.60.100 TLSv1.2 269 Application Data
29 0.146940 10.50.60.100 10.30.160.100 TLSv1.2 95 Application Data
30 0.162617 10.30.160.100 10.50.60.100 TLSv1.2 101 Application Data
31 0.163179 10.50.60.100 10.30.160.100 TLSv1.2 133 Application Data
32 0.178664 10.30.160.100 10.50.60.100 TLSv1.2 101 Application Data
33 0.179192 10.50.60.100 10.30.160.100 TLSv1.2 101 Application Data
34 0.204898 10.30.160.100 10.50.60.100 TCP 56 587 → 45040 [ACK] Seq=6194 Ack=835 Win=16775680 Len=0
35 5.217936 10.30.160.100 10.50.60.100 TLSv1.2 122 Application Data
36 5.218625 10.50.60.100 10.30.160.100 TLSv1.2 85 Encrypted Alert
37 5.218818 10.50.60.100 10.30.160.100 TCP 54 45040 → 587 [FIN, ACK] Seq=866 Ack=6262 Win=64128 Len=0
38 5.221639 10.30.160.100 10.50.60.100 TCP 56 587 → 45040 [FIN, ACK] Seq=6262 Ack=866 Win=16775680 Len=0
ChatGPT-4.0 • 2024-10-18 15:18:50
In deinem Wireshark-Textdump gibt es einige Hinweise auf mögliche Ursachen des Verbindungsabbruchs. Ich werde die wichtigsten Punkte hervorheben:
1. **TLS-Verbindung startet erfolgreich:**
- Der Verbindungsaufbau beginnt korrekt, wie die Pakete für **Client Hello** (Zeile 10) und **Client Key Exchange** (Zeile 23) zeigen.
- Danach sehen wir den Austausch von **Change Cipher Spec** (Zeilen 25, 26), was auf den Übergang zur verschlüsselten Kommunikation hindeutet.
2. **Verbindungsabbruch durch "Encrypted Alert":**
- In **Zeile 36** wird ein **TLS Encrypted Alert** gesendet. Ein **Encrypted Alert** deutet auf ein Problem während der TLS-Verbindung hin, da der genaue Fehler durch die Verschlüsselung maskiert ist.
- Häufige Ursachen für einen **Encrypted Alert** sind:
- Ungültige Zertifikate oder Probleme mit der Zertifikatsüberprüfung.
- Mismatch von TLS-Versionen oder unterstützten Cipher Suites.
- Zeitüberschreitungen (Timeouts) oder Verbindungsabbrüche während der Authentifizierung.
3. **Verbindungsbeendigung (FIN, ACK-Pakete):**
- Direkt nach dem **Encrypted Alert** werden **FIN, ACK**-Pakete gesendet (Zeilen 37 und 38), was bedeutet, dass die Verbindung korrekt beendet wird. Das deutet darauf hin, dass einer der Kommunikationspartner die Verbindung nach einem Fehler bewusst schließt.
### Mögliche Ursachen und Lösungsansätze:
- **Zertifikatsproblem**: Überprüfe, ob die verwendeten Zertifikate gültig sind und keine Zertifikatswarnungen oder Fehler bei der Zertifikatskette auftreten.
- **TLS-Versionen und Cipher Suites**: Stelle sicher, dass sowohl der Client als auch der Server kompatible TLS-Versionen und Cipher Suites unterstützen. Möglicherweise gibt es eine Inkompatibilität zwischen den unterstützten Verschlüsselungsprotokollen.
- **Timeouts oder Netzwerkprobleme**: Es könnte ein Timeout oder ein anderes Netzwerkproblem während des Handshakes auftreten. Du könntest prüfen, ob die Verbindung innerhalb der erwarteten Zeit abgeschlossen wird.
Ich empfehle, die Server- und Client-Logs auf weitere Hinweise zu überprüfen, insbesondere in Bezug auf TLS-Fehler oder Zertifikatswarnungen. Wenn du Zugriff auf die Server-Logs hast, könnten diese weitere Aufschlüsse über die Art des **Encrypted Alerts** geben.
Detlef • 2024-10-18 15:30:17
Die IP 10.50.60.100 ist übrigens mein Client. Er meldet hier offenbar den Encrypted Alert. Er bricht die Verbindung zum Exchange-Server ab.
Vielleicht noch hilfreich:
Mit openssl s_client mailserver:587 -starttls smtp erhalte ich:
<snip>
no peer certificate available
---
No client certificate CA names sent
---
SSL handshake has read 5 bytes and written 517 bytes
Verification: OK
---
New, (NONE), Cipher is (NONE)
Secure Renegotiation IS NOT supported
Compression: NONE
Expansion: NONE
No ALPN negotiated
Early data was not sent
Verify return code: 0 (ok)
</snip>
ChatGPT-4.0 • 2024-10-18 15:30:34
The user's client has the IP 10.50.60.100.
ChatGPT-4.0 • 2024-10-18 15:30:34
Model set context updated.
ChatGPT-4.0 • 2024-10-18 15:30:34
Der Output von `openssl s_client` zeigt einige kritische Hinweise auf die Ursache des Problems:
1. **"no peer certificate available"**:
- Der Exchange-Server scheint kein Zertifikat zu senden, was darauf hindeutet, dass es ein Problem mit der Konfiguration des Servers geben könnte. Möglicherweise wurde kein gültiges Server-Zertifikat für die TLS-Kommunikation konfiguriert.
2. **"Cipher is (NONE)"**:
- Es wurde keine Verschlüsselung ausgehandelt. Dies bestätigt, dass der TLS-Handshake fehlgeschlagen ist, vermutlich aufgrund der fehlenden Zertifikate oder der Cipher-Suite-Unterstützung.
3. **"Secure Renegotiation IS NOT supported"**:
- Es wird angegeben, dass keine sichere Neuverhandlung unterstützt wird. Das könnte eine Rolle spielen, wenn der Client oder Server versucht, eine neue Verbindung zu verhandeln und dabei scheitert.
### Mögliche Ursachen und Lösungsansätze:
- **Server-Konfiguration überprüfen**: Stelle sicher, dass der Exchange-Server korrekt für STARTTLS konfiguriert ist, insbesondere dass ein gültiges SSL/TLS-Zertifikat für den Port 587 hinterlegt ist.
- **Zertifikatsketten-Fehler**: Falls ein Zertifikat hinterlegt ist, könnte ein Problem mit der Zertifikatskette bestehen (z. B. fehlendes Zwischenzertifikat).
- **Cipher Suites anpassen**: Überprüfe, ob der Server und der Client gemeinsame Cipher Suites unterstützen. Falls keine passenden Cipher Suites verhandelt werden können, schlägt die TLS-Verbindung fehl.
Durch die Behebung dieser Probleme auf dem Server sollte die Verbindung wieder ordnungsgemäß aufgebaut werden können. Hast du Zugriff auf die Serverkonfiguration oder die Logs des Exchange-Servers?
Detlef • 2024-10-18 15:50:37
Leider nein! Das ist ein externer Dienstleister. Ich weiß nur das im Hintergrund zwei Exchange-Server stehen, die über einen Loadbalancer gesteuert werden.
In meinen Logs auf dem Client steht folgendes:
bpm_camunda.1.odevbh9zwg4q@srvam-Suite | 2024-10-18T06:09:55.624Z ERROR 7 --- [nio-8080-exec-1] org.camunda.bpm.engine.context : ENGINE-16004 Exception while closing command context: failed to send mail
bpm_camunda.1.odevbh9zwg4q@srvam-Suite |
bpm_camunda.1.odevbh9zwg4q@srvam-Suite | org.camunda.bpm.extension.mail.MailConnectorException: failed to send mail
ChatGPT-4.0 • 2024-10-18 15:50:56
Da du keinen direkten Zugriff auf die Exchange-Server hast und es sich um eine Konfiguration handelt, die durch einen externen Dienstleister verwaltet wird, können wir nur vermuten, dass das Problem auf deren Seite liegt.
Basierend auf den zusätzlichen Informationen, dass **zwei Exchange-Server hinter einem Loadbalancer** stehen, könnte es auch sein, dass einer der Server falsch konfiguriert ist oder dass die Lastverteilung zwischen den Servern zu Inkompatibilitäten führt. Der Fehler in deinen Logs deutet darauf hin, dass der Mail-Connector (wahrscheinlich von Camunda verwendet) die E-Mail aufgrund der TLS-Probleme nicht versenden kann.
### Mögliche nächste Schritte:
1. **Kommunikation mit dem Dienstleister**:
- Weise darauf hin, dass der Server auf Port 587 kein Zertifikat sendet, was der Grund für das Abbrechen der TLS-Verbindung ist. Das könnte mit der Konfiguration eines der Exchange-Server oder des Loadbalancers zusammenhängen.
- Fordere sie auf, die TLS-Einstellungen und die Zertifikatskonfiguration zu überprüfen.
2. **Client-Seitig vorübergehende Maßnahmen**:
- Falls möglich, könnte es sinnvoll sein, TLS-Versuche auf eine andere Art von Verbindung (z. B. ohne STARTTLS oder über Port 465 mit SMTPS) zu testen, falls der Dienstleister dies unterstützt.
- Teste mit einem alternativen Mailserver oder einer anderen Verbindungsmethode, um das Problem weiter einzugrenzen.
3. **Logs erweitern**:
- Es könnte hilfreich sein, erweiterte Debug-Logs auf dem Client zu aktivieren, um genauere Informationen darüber zu erhalten, welcher Schritt des Handshakes fehlschlägt.
Falls der Dienstleister Anpassungen vornimmt, kannst du die Verbindung erneut testen und sehen, ob das Problem behoben wird.
Detlef • 2024-10-18 16:10:01
Komischerweise funktioniert der Mailversand mit swaks von der Linux-Commandline aus.
ChatGPT-4.0 • 2024-10-18 16:10:32
Dass der Mailversand über **swaks** von der Linux-Commandline aus funktioniert, aber die Verbindung in deinem Anwendungskontext (Camunda) fehlschlägt, deutet darauf hin, dass das Problem spezifisch mit der Konfiguration oder der Art und Weise, wie die TLS-Verbindung innerhalb deiner Anwendung aufgebaut wird, zusammenhängt. Hier sind einige mögliche Ursachen und Lösungsansätze:
### Mögliche Ursachen:
1. **Unterschiedliche TLS-Implementierungen**:
- **swaks** und deine Anwendung (Camunda) könnten unterschiedliche TLS-Bibliotheken verwenden, was zu abweichendem Verhalten führt. Es könnte sein, dass die Bibliothek, die in Camunda verwendet wird (z. B. Java Mail API), eine striktere Zertifikatsprüfung oder andere Cipher Suites erfordert.
2. **Cipher Suite Unterschiede**:
- **swaks** könnte andere Cipher Suites verwenden, die vom Exchange-Server akzeptiert werden, während Camunda eine andere Suite verwendet, die möglicherweise nicht unterstützt wird. Dies könnte zu einem Abbruch der TLS-Verhandlung führen.
3. **Java TLS-Konfiguration (Camunda)**:
- Wenn deine Anwendung auf Java basiert (was bei Camunda wahrscheinlich ist), kann die JVM-eigene TLS-Konfiguration oder Java Mail API restriktiver sein, insbesondere in Bezug auf Zertifikatsvalidierung, Cipher Suites oder unterstützte TLS-Versionen.
4. **Load Balancer Routing**:
- Es könnte sein, dass die swaks-Verbindung zufällig zu einem funktionierenden Exchange-Server hinter dem Loadbalancer geroutet wird, während deine Anwendung zu einem anderen Server geroutet wird, der falsch konfiguriert ist. Da du über den Loadbalancer sprichst, könnte das Verhalten je nach Route unterschiedlich sein.
### Lösungsansätze:
1. **TLS- und Cipher-Suites Debugging in Camunda**:
- Aktiviere detailliertes **TLS-Debugging** in deiner JVM, um zu sehen, welche Schritte der TLS-Handshake durchläuft und warum er fehlschlägt. Das kannst du tun, indem du die JVM mit folgendem Flag startest:
```bash
-Djavax.net.debug=ssl,handshake
```
- Dadurch kannst du mehr Details über den TLS-Handshake in den Logs erhalten.
2. **TLS-Versionen und Cipher Suites konfigurieren**:
- Überprüfe, ob du in Camunda die unterstützten **TLS-Versionen** und **Cipher Suites** explizit konfigurieren kannst. Falls bestimmte Cipher Suites fehlen oder deaktiviert sind, kannst du sie aktivieren.
- Stelle sicher, dass du mindestens **TLS 1.2** verwendest, da ältere Versionen von vielen Servern möglicherweise nicht mehr unterstützt werden.
3. **SSL-Verifizierung in der Anwendung deaktivieren** (nur zu Testzwecken):
- Testweise könntest du in der Anwendung die **SSL-Verifizierung** deaktivieren, um zu sehen, ob das Problem damit zusammenhängt:
```java
props.put("mail.smtp.ssl.trust", "*");
```
- Beachte jedoch, dass dies keine langfristige Lösung ist, sondern nur hilft, die Ursache weiter einzugrenzen.
4. **Swaks mit denselben Optionen wie die Anwendung testen**:
- Verwende **swaks** mit exakt den gleichen Optionen (Cipher Suites, TLS-Versionen usw.), die auch deine Anwendung verwendet, um sicherzustellen, dass du denselben Server und denselben Pfad testest. Zum Beispiel:
```bash
swaks --to user@example.com --server mailserver.com --port 587 --auth --auth-user your-user --auth-password your-pass --tls
```
### Fazit:
Das Problem scheint auf Unterschiede in der TLS-Implementierung zwischen **swaks** und deiner Anwendung zurückzuführen zu sein. Durch Debugging und Anpassung der TLS-Konfiguration in Camunda solltest du in der Lage sein, die Ursache einzugrenzen und zu beheben.
Detlef • 2024-10-18 16:16:42
Camunda läuft hier als Docker Service. Kann man die Config im laufenden Betrieb so anpassen, dass dieser Service gesprächiger wird?
ChatGPT-4.0 • 2024-10-18 16:17:06
Ja, du kannst auch in einem laufenden Docker-Container die **JVM-Optionen** anpassen, um das Debugging von TLS-Verbindungen zu aktivieren, z. B. indem du die Umgebungsvariable für **`javax.net.debug`** setzt. Da der Camunda-Dienst in Docker läuft, gibt es ein paar Schritte, um das Log-Level oder Debugging dynamisch zu ändern.
### Vorgehen, um TLS-Debugging in einem Docker-Service zu aktivieren:
1. **Umgebungsvariable setzen**:
Du kannst die JVM-Optionen über Umgebungsvariablen setzen, die an den Docker-Container übergeben werden. Zum Beispiel kannst du das Logging für TLS-Debugging aktivieren, indem du die Option `-Djavax.net.debug=ssl,handshake` hinzufügst.
2. **Docker-Compose-File anpassen**:
Falls dein Camunda-Service mit **Docker Compose** läuft, kannst du die Umgebungsvariablen in deiner `docker-compose.yml` Datei wie folgt hinzufügen:
```yaml
services:
camunda:
image: camunda/camunda-bpm-platform:latest
environment:
- JAVA_OPTS=-Djavax.net.debug=ssl,handshake
```
3. **Service neu starten**:
Nachdem du die Änderungen in der `docker-compose.yml` Datei vorgenommen hast, musst du den Docker-Container neu starten, damit die neuen Umgebungsvariablen angewendet werden. Das kannst du mit dem folgenden Befehl tun:
```bash
docker-compose down && docker-compose up -d
```
4. **Direktes Debugging im laufenden Container (falls ohne Compose)**:
Falls du den Camunda-Container ohne Compose oder nur mit einem Basis-Docker-Setup laufen lässt, kannst du den Container direkt mit neuen JVM-Optionen starten:
```bash
docker run -e "JAVA_OPTS=-Djavax.net.debug=ssl,handshake" camunda/camunda-bpm-platform:latest
```
5. **Log-Überwachung**:
Du kannst die Logs des Docker-Containers verfolgen, um die Ausgabe des TLS-Debuggings zu sehen:
```bash
docker logs -f <container-id>
```
### Live-Anpassung im laufenden Container:
Leider gibt es in einer **laufenden JVM** keine einfache Möglichkeit, JVM-Flags wie `javax.net.debug` dynamisch ohne Neustart zu ändern. Daher ist der oben beschriebene Weg über das Setzen von **JAVA_OPTS** und einen Neustart des Containers notwendig.
### Weitere Konfigurationsanpassungen in Camunda:
- **Mail Connector Logging**: Zusätzlich kannst du in Camunda die Logging-Konfiguration für den Mail-Connector anpassen, um detailliertere Logs über das Verhalten beim Senden von E-Mails zu erhalten. Dies erfolgt durch Anpassung der `logback.xml` oder `logging.properties`, falls du Zugriff auf diese Konfigurationsdateien hast.
Durch das TLS-Debugging kannst du nun detaillierte Informationen darüber erhalten, welcher Teil des Handshakes in der Camunda-Anwendung fehlschlägt.
Detlef • 2024-10-18 16:19:39
Ich dachte an irgendetwas mit Docker service update camunda --force
ChatGPT-4.0 • 2024-10-18 16:20:00
Ja, du kannst den Befehl `docker service update --force` verwenden, um den Docker-Service mit aktualisierten Umgebungsvariablen oder anderen Einstellungen neu zu starten, ohne dabei die Docker-Compose-Datei zu ändern. Wenn du möchtest, dass der **Camunda-Dienst gesprächiger** wird, insbesondere für **TLS-Debugging**, kannst du dies durch eine Aktualisierung des Services tun.
Hier ist, wie du das anstellen kannst:
### Vorgehen:
1. **Hinzufügen der JVM-Option mit Docker Service Update**:
Verwende den folgenden Befehl, um den Camunda-Dienst mit den gewünschten Debug-Optionen neu zu starten. Du kannst die Umgebungsvariable `JAVA_OPTS` direkt beim Update setzen:
```bash
docker service update --env-add JAVA_OPTS=-Djavax.net.debug=ssl,handshake camunda --force
```
Was dieser Befehl macht:
- **`--env-add JAVA_OPTS=-Djavax.net.debug=ssl,handshake`**: Setzt die Umgebungsvariable, die die JVM-Optionen für das SSL- und TLS-Debugging aktiviert.
- **`camunda`**: Der Name deines Docker-Services für Camunda.
- **`--force`**: Erzwingt einen Rollout des Updates, auch wenn sich nichts Wesentliches geändert hat, was einen Neustart des Containers bewirkt.
2. **Logs Überwachen**:
Nachdem du den Service aktualisiert hast, kannst du die Logs des Services überwachen, um die detaillierten TLS-Debugging-Informationen zu erhalten:
```bash
docker service logs -f camunda
```
### Alternative Methode, falls du mehrere Umgebungsvariablen hast:
Falls du weitere Umgebungsvariablen hast, die du nicht überschreiben möchtest, sondern nur ergänzen möchtest, kannst du den bestehenden Wert der Umgebungsvariablen abfragen und dann anpassen:
```bash
docker service inspect --format='{{.Spec.TaskTemplate.ContainerSpec.Env}}' camunda
```
Du bekommst dann eine Liste der bestehenden Umgebungsvariablen, die du zusammen mit der neuen Option `JAVA_OPTS` in einem `docker service update` verwenden kannst.
### Hinweis:
- Wenn der Service von einem Loadbalancer verwaltet wird, kann es beim Update zu einem kurzen Ausfall des Services kommen, da der Container neu gestartet wird.
- Bei jedem Update mit `--force` wird der Service neu deployt, was bedeutet, dass alle bestehenden Container-Instanzen gestoppt und neue Instanzen gestartet werden.
Mit dieser Methode kannst du die JVM-Debug-Optionen aktivieren, ohne die Konfigurationen dauerhaft ändern zu müssen.
Detlef • 2024-10-18 16:26:38
Das habe ich noch:
bpm_camunda.1.odevbh9zwg4q@srvam-Suite | 2024-10-18T11:48:46.976Z WARN 7 --- [nio-8080-exec-6] org.camunda.bpm.engine.rest.exception : ENGINE-REST-HTTP500 org.camunda.bpm.extension.mail.MailConnectorException: failed to send mail
bpm_camunda.1.odevbh9zwg4q@srvam-Suite | at org.camunda.bpm.extension.mail.send.SendMailConnector.execute(SendMailConnector.java:65)
bpm_camunda.1.odevbh9zwg4q@srvam-Suite | at org.camunda.bpm.extension.mail.send.SendMailConnector.execute(SendMailConnector.java:38)
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bpm_camunda.1.odevbh9zwg4q@srvam-Suite | at org.camunda.bpm.engine.impl.interceptor.CommandInvocationContext.performNext(CommandInvocationContext.java:110)
ChatGPT-4.0 • 2024-10-18 16:26:49
Es scheint, dass der Fehler `MailConnectorException: failed to send mail` im Zusammenhang mit einem Problem beim Senden der E-Mail über den Camunda-Mail-Connector steht. Dieser Fehler tritt auf, wenn der Mail-Connector nicht in der Lage ist, die Verbindung zum SMTP-Server herzustellen oder eine E-Mail zu versenden.
Angesichts der Tatsache, dass Swaks von der Kommandozeile aus funktioniert, gibt es mehrere Dinge, die du in Betracht ziehen solltest:
### Mögliche Ursachen und Lösungen
1. **TLS- oder SSL-Konfiguration**:
- Überprüfe, ob der Mail-Connector in Camunda richtig konfiguriert ist, um mit einem SMTP-Server über **STARTTLS** oder SSL zu arbeiten. Wenn du TLS-Debugging aktiviert hast, solltest du sehen, ob die Verbindung korrekt etabliert wird.
- Es kann sein, dass Camunda intern eine falsche TLS-Version oder ein nicht unterstütztes Verschlüsselungsprotokoll verwendet, das zu einem Fehler führt. Da Swaks funktioniert, aber der interne Mail-Connector nicht, könnte das an einer unterschiedlichen Konfiguration oder einem Problem in der Zertifikatsvalidierung liegen.
2. **Firewall- oder Netzwerkeinstellungen**:
- Überprüfe, ob der Container, in dem Camunda läuft, korrekt mit dem Mail-Server über Port 587 (STARTTLS) oder einen anderen SMTP-Port verbunden ist.
- Achte darauf, dass Docker keine Einschränkungen bei der Kommunikation mit externen Servern hat. Du kannst dies mit `docker exec -it <container_id> ping <mailserver>` testen.
3. **Mail-Connector-Fehlkonfiguration in Camunda**:
- In Camunda gibt es mehrere Konfigurationsoptionen für den **Mail Connector**, wie `smtpHost`, `smtpPort`, `smtpUser`, `smtpPassword`, `smtpStartTls` usw. Stelle sicher, dass die Konfiguration für den Mail-Connector korrekt ist.
Beispiel einer typischen Konfiguration in `camunda.cfg.xml`:
```xml
<properties>
<property name="mail.smtp.host">mailserver.example.com</property>
<property name="mail.smtp.port">587</property>
<property name="mail.smtp.starttls.enable">true</property>
<property name="mail.smtp.auth">true</property>
<property name="mail.smtp.user">your_username</property>
<property name="mail.smtp.password">your_password</property>
</properties>
```
4. **Logs für detailliertere Fehler**:
- Wenn du weiterhin nicht herausfindest, was das Problem ist, solltest du die detaillierten Fehlerprotokolle in Camunda und Docker überwachen. In deinem Docker-Log könnten Fehler wie Netzwerkprobleme oder Zertifikatsfehler sichtbar werden.
- **JVM-Logs** für detaillierte TLS-Fehler sollten hilfreich sein. Stelle sicher, dass du auf die detaillierten TLS-Logs achtest, die du durch das Setzen von `-Djavax.net.debug=ssl,handshake` in den `JAVA_OPTS` bekommst. Diese könnten auf ein Problem mit dem SSL/TLS-Zertifikat oder der Verbindung zum Server hinweisen.
5. **SMTP-Server prüfen**:
- Es könnte auch ein Problem auf der Seite des SMTP-Servers geben, wie ein falsches Zertifikat oder eine abgelehnte Verbindung.
- Vergewissere dich, dass der SMTP-Server keine spezifischen Anforderungen hat, die in der Camunda-Konfiguration nicht berücksichtigt sind (z. B. IP-Whitelist, Firewall- oder Server-Zugangseinschränkungen).
### Weiterer Test mit `openssl`:
Um sicherzustellen, dass der Mail-Server von deinem Docker-Container aus erreichbar ist und eine Verbindung über den richtigen Port und mit den richtigen Protokollen hergestellt werden kann, führe einen **OpenSSL-Test** im Container aus:
```bash
openssl s_client -connect <smtp-server>:587 -starttls smtp
```
Dies zeigt dir, ob die Verbindung zum Server funktioniert und ob ein Zertifikatsproblem vorliegt.
### Fazit:
Da Swaks funktioniert, scheint der Server erreichbar zu sein, aber der Fehler in Camunda deutet darauf hin, dass entweder eine fehlerhafte Konfiguration im Mail-Connector oder ein TLS/SSL-Protokollproblem vorliegt. Es könnte hilfreich sein, die Konfiguration im Camunda-Mail-Connector zu überprüfen und sicherzustellen, dass alle nötigen Parameter korrekt gesetzt sind.