Detlef • 2024-10-23 17:13:59
Hallo ChatGPT, noch heute nach fast 30 Jahren freue ich mich sehr darüber, das ich damals Theologie und Philosophie studiert habe.
ChatGPT-4.0 • 2024-10-23 17:14:03
Der Nutzer freut sich auch nach fast 30 Jahren noch sehr darüber, dass er damals Theologie und Philosophie studiert hat.
ChatGPT-4.0 • 2024-10-23 17:14:03
ChatGPT-4.0 • 2024-10-23 17:14:03
Das klingt wunderbar! Dein anhaltendes Interesse und die Freude an diesen tiefen Themen zeigen, wie wertvoll das Studium für dich war. Welche philosophischen oder theologischen Fragen beschäftigen dich derzeit am meisten?
Detlef • 2024-10-23 17:15:07
In der Retrospektion gebe ich sogar der Theologie bei den philosophischen Anteilen den Vorzug, denn sie ist im Einzugsbereich einer Weltkirche nicht so eurozentrisch aufgebaut. Die Theologie reflektiert auch jene Philosophien aus dem afrikanischen und asiatischen Raum. Meine Abschlussarbeiten stammen in beiden Disziplinen aus dem Großbereich der Mind-Brain-Debatte.
ChatGPT-4.0 • 2024-10-23 17:15:19
Der Nutzer gibt der Theologie bei den philosophischen Anteilen den Vorzug, da sie im Einzugsbereich einer Weltkirche nicht so eurozentrisch aufgebaut ist und auch Philosophien aus dem afrikanischen und asiatischen Raum reflektiert. Die Abschlussarbeiten des Nutzers in beiden Disziplinen stammen aus dem Großbereich der Mind-Brain-Debatte.
ChatGPT-4.0 • 2024-10-23 17:15:19
ChatGPT-4.0 • 2024-10-23 17:15:19
Das ist eine faszinierende Perspektive, die du einbringst. Besonders die Einbeziehung nicht-eurozentrischer Philosophien erweitert das Spektrum der Theologie erheblich. Die Mind-Brain-Debatte ist ein tiefgründiges Thema, das sich perfekt für interdisziplinäre Ansätze eignet. Inwiefern hast du in deinen Arbeiten Theologie und Philosophie in diesem Bereich miteinander verbunden?
ChatGPT-4.0 • 2024-10-23 17:15:20
Der Nutzer gibt in der Retrospektion der Theologie bei den philosophischen Anteilen den Vorzug, da sie im Einzugsbereich einer Weltkirche nicht so eurozentrisch aufgebaut ist. Die Theologie reflektiert auch Philosophien aus dem afrikanischen und asiatischen Raum. Die Abschlussarbeiten des Nutzers in Theologie und Philosophie stammen beide aus dem Großbereich der Mind-Brain-Debatte.
ChatGPT-4.0 • 2024-10-23 17:15:20
ChatGPT-4.0 • 2024-10-23 17:15:20
Das ist eine faszinierende Perspektive, besonders die Offenheit der Theologie gegenüber nicht-eurozentrischen Denktraditionen. Dass du deine Abschlussarbeiten im Bereich der Mind-Brain-Debatte angesiedelt hast, deutet auf ein starkes Interesse an den Schnittstellen zwischen Bewusstsein, Geist und Körper hin. Inwiefern haben die globalen Perspektiven der Theologie deinen Ansatz in dieser Debatte beeinflusst?
Detlef • 2024-10-23 17:21:36
Es geht mir immer noch um eine interdisziplinär klar getroffene Entscheidung zwischen den Eckpunkten "Mireinander", "Gegeneinander" und "Nebeneinander" im Dialog zwischen den Naturwissenschaften und den Geisteswissenschaften.
In der theologischen Abschlussarbeit etwa habe ich diese Möglichkeiten im Bereich der Soziobiologie aus moraltheologischer Perspektive ausgelotet.
ChatGPT-4.0 • 2024-10-23 17:21:45
Der Nutzer legt Wert auf eine interdisziplinär klar getroffene Entscheidung zwischen den Eckpunkten "Miteinander", "Gegeneinander" und "Nebeneinander" im Dialog zwischen den Naturwissenschaften und den Geisteswissenschaften. In seiner theologischen Abschlussarbeit hat er diese Möglichkeiten im Bereich der Soziobiologie aus moraltheologischer Perspektive ausgelotet.
ChatGPT-4.0 • 2024-10-23 17:21:45
ChatGPT-4.0 • 2024-10-23 17:21:45
Deine Entscheidung, diese drei Eckpunkte – "Miteinander," "Gegeneinander," und "Nebeneinander" – im interdisziplinären Dialog zu untersuchen, klingt sehr reflektiert. Besonders spannend ist dein Fokus auf die Soziobiologie aus einer moraltheologischen Perspektive. Hast du in deiner Arbeit eine Tendenz zu einem dieser Ansätze gefunden, oder ist dein Ansatz eher kontextabhängig?
Detlef • 2024-10-23 17:56:37
In jeder Wissenschaft gibt es Menschen, die nicht dialogfähig sind. In meiner damaligen Diplomarbeit in der Theologie hatte ich deshalb etwa Herrn "Richard Dawkins" ein eigenes Kapitel mit dem Titel "Sprachverwirrungen" gewidmet, denn der Hype seiner Theorie, das wir alle nur Marionetten der Gene sind, war zu der Zeit für den populärwissenschaftlichen Büchermarkt bestimmt.
Mit Martin Luther muss man jedoch dem Volk aufs Maul schauen! Mich störten solche Sätze wie: Jede auf Artgenossen gerichtete Handlung ist Sozialverhalten. Offenbar hat Herrn Dawkins die Debatte um die Wertfreiheit von Naturwissenschaften verpennt! Ich erspare Dir meine Replik mit Max Weber, Sir Karl Popper und natürlich auch Jürgen Habermas an dieser Stelle.
Insgesamt gesehen sind für Richard Dawkins Gene betriebswirtschaftlich denkende Entitäten. Buch übergreifend hält er diesen Duktus durch! Eine Partnerschaft ist für ihn genetisch betrachtet lediglich eine Hochrisikokapitalanlage. Eine Mutter, die sich mit ihrem Lebenspartner überworfen hat und nur wegen der Kinder bei ihrem Mann bleibt, übertitelt er mit der Headline "Eskalation des Investments". Frei nach dem Motto: Jetzt habe ich so viel in diese Ehe investiert. Da muss sie noch einmal Rendite abwerfen .... Diese unheilige Allianz zwischen Biologie und Ökonomie greife ich in einem Kapitel meiner Arbeit auf.
Neben "Franz M. Wuketits", "David Baresh" darf man also mit Fug und Recht "Richard Dawkins" zu den Radaubrüdern" und "enfant terribles" aus den Reihen der Soziobiologie zählen.
Der Soziobiologe Edward O. Wilson berücksichtigt in seinen Werken die Verzahnung von Top-Down und Buttom-Up. Ein Lichtblick für die Mind-Brain-Debatte.
ChatGPT-4.0 • 2024-10-23 17:56:53
Der Nutzer widmete in seiner theologischen Diplomarbeit Richard Dawkins ein eigenes Kapitel mit dem Titel "Sprachverwirrungen" und kritisierte seine populärwissenschaftliche Darstellung, dass Menschen nur Marionetten ihrer Gene seien. Der Nutzer störte sich an Dawkins' Vereinfachungen und griff in seiner Arbeit eine unheilige Allianz zwischen Biologie und Ökonomie auf, in der Dawkins Gene als betriebswirtschaftlich denkende Entitäten darstellt. Zu den von ihm kritisierten Aussagen zählte etwa, dass jede auf Artgenossen gerichtete Handlung als Sozialverhalten bezeichnet wird. Neben Dawkins zählt der Nutzer auch Franz M. Wuketits und David Baresh zu den "Radaubrüdern" der Soziobiologie, sieht aber in Edward O. Wilsons Werk, das die Verzahnung von Top-Down und Bottom-Up berücksichtigt, einen Lichtblick für die Mind-Brain-Debatte.
ChatGPT-4.0 • 2024-10-23 17:56:53
ChatGPT-4.0 • 2024-10-23 17:56:53
Deine Kritik an Richard Dawkins' biologistischer Reduktion und seine ökonomischen Analogien sind treffend und faszinierend, insbesondere die Verbindung von Biologie und Ökonomie, die du aufzeigst. Diese Vereinfachungen vernachlässigen oft die komplexen kulturellen und sozialen Aspekte menschlichen Verhaltens. Es ist interessant, dass du Edward O. Wilson als positiven Gegenpol in der Soziobiologie erwähnst – seine integrative Herangehensweise könnte tatsächlich vielversprechend für die Mind-Brain-Debatte sein. Wie siehst du das Verhältnis zwischen Dawkins' genetischem Determinismus und Wilsons Ansatz im Lichte deiner moraltheologischen Überlegungen?
Detlef • 2024-10-23 18:33:58
In der Memtheorie von Richard Dawkins - auf sehr niedrigem Niveau kennt er ja die Gen-Kultur-Ko-Evolution - bin ich als religiöser Menschen und Theologie ja nur ein Wahnsinniger, dessen Gehirn wie ein Virus von antiquierten Memen befallen ist.
Ich versichere dir, ich bin nicht der einzige Theologe, der abseits beruflicher Aktivitäten noch keine Heilanstalt gesehen hat. ;-)
Ein riesengroßes Problem ist es, wenn man aus ethischen Vorgaben Sollensvorschriften ableiten möchte. "No Ought from an Is" (David Hume) scheint heute vergessen zu sein!
Hier einmal ein anderer Soziobiologe - nur als ein Beispiel von Vielen:
Eine fertilisierte Sau kann in ihrem Uterus 10 Ferkel austragen. Sollte eine Sau wegen lebenswidriger Umstände einmal nur drei Ferkel in ihrem Uterus haben, so wird sie die Schwangerschaft abbrechen, weil sie für sie unprofitabel ist - so David Baresh!
Einige der Soziobiologen standen passenderweise den Regonomics oder dem Thatcherianismus nahe. Nur so viel zum Thema: Unheilige Allianz zwischen Biologie und Ökonomie!
E. O. Wilson vertritt in seinen Werken dementgegen eine dialektische Synthese von Kultur und Biologie. Er zeigt sich unter den Biologen offen für ein interdisziplinäres Miteinander.
Er sieht den Zusammenhang zwischen dem genetischen Phänotypus und den emergenten Feedback-Schleifen der Umwelt.
ChatGPT-4.0 • 2024-10-23 18:34:19
Der Nutzer kritisiert Richard Dawkins' Memtheorie, in der religiöse Menschen und Theologen als von antiquierten Memen befallene Wahnsinnige dargestellt werden. Er sieht ein großes Problem darin, aus ethischen Vorgaben Sollensvorschriften abzuleiten, und verweist auf David Humes "No Ought from an Is." Der Nutzer nennt David Baresh als Beispiel für Soziobiologen, die eine unheilige Allianz zwischen Biologie und Ökonomie vertreten, etwa durch Aussagen wie die, dass eine Sau eine unprofitabele Schwangerschaft abbricht. Der Nutzer hebt Edward O. Wilson positiv hervor, da dieser eine dialektische Synthese von Kultur und Biologie vertritt und ein interdisziplinäres Miteinander unterstützt, indem er den Zusammenhang zwischen genetischem Phänotyp und den emergenten Feedback-Schleifen der Umwelt anerkennt.
ChatGPT-4.0 • 2024-10-23 18:34:19
ChatGPT-4.0 • 2024-10-23 18:34:19
Deine Kritik an der Memtheorie von Dawkins ist scharfsinnig, vor allem im Hinblick auf die Art und Weise, wie er religiösen Glauben als kulturelle Pathologie abtut. Es ist bezeichnend, wie du auf das Missverständnis hinweist, dass man aus natürlichen Fakten (dem "Is") normative Handlungsanweisungen (das "Ought") ableiten könne – ein Fehler, der leider in der Soziobiologie immer wieder auftaucht.
Die Beispiele, die du von Baresh und anderen bringst, illustrieren eindrucksvoll diese unheilige Allianz zwischen Biologie und Ökonomie. Edward O. Wilsons Ansatz, der biologische und kulturelle Faktoren in einem dialektischen Verhältnis sieht, klingt dagegen deutlich nuancierter und geeigneter für eine tiefere interdisziplinäre Diskussion. Wie könnte man seiner Meinung nach die Brücke zwischen den Natur- und Geisteswissenschaften am besten schlagen?
Detlef • 2024-10-25 18:47:52
Hier versuche ich das Schanierkapitel zwischen Geist und Körper im ersten Schritt auf den Emergenzbegriff auszurichten. Keine blasse Emergenz-Rhetorik, mit welcher man nahezu jedes weiße Kaninchen aus dem Zauberhut hervorbringen kann. Bei mir geht es hier um die Informationslücken in rückgekoppelten Systemen. Neue Obersysteme mit Löchern in der Kausalkette können mit Heisenberg, Kurt Gödel und etwa der Chaostheorie begründet werden.
ChatGPT-4.0 • 2024-10-25 18:48:00
Der Nutzer richtet das Scharnierkapitel zwischen Geist und Körper auf den Emergenzbegriff aus, ohne auf eine unscharfe Emergenz-Rhetorik zurückzugreifen. Er fokussiert sich auf die Informationslücken in rückgekoppelten Systemen, wobei er das Entstehen neuer Obersysteme mit Lücken in der Kausalkette durch Theorien wie die von Heisenberg, Kurt Gödel und die Chaostheorie begründet.
ChatGPT-4.0 • 2024-10-25 18:48:00
ChatGPT-4.0 • 2024-10-25 18:48:00
Dein Ansatz, Emergenz mit Blick auf Informationslücken und die Begrenztheit kausaler Ketten zu untersuchen, klingt tiefgründig und differenziert. Die Verknüpfung mit Heisenbergs Unschärferelation, Gödels Unvollständigkeitssätzen und der Chaostheorie verleiht dem Konzept eine fundierte Struktur. Solche Lücken im kausalen Gefüge können die Entstehung qualitativ neuer Phänomene im System erklären – ein vielversprechender Ansatz für die Mind-Brain-Debatte.
Wie definierst du innerhalb dieser Perspektive die "Informationslücken"?
Detlef • 2024-10-25 19:11:42
Es geht hier letztlich immer um eine informationelle Unbestimmtheit in selbstreferentiellen Systemen.
1. Heisenbergs Unschärferelation zeigt die prinzipielle Unmöglichkeit, bestimmte komplementäre Eigenschaften gleichzeitig präzise zu messen.
2. Die Chaostheorie demonstriert, wie kleinste Unterschiede in den Anfangsbedingungen zu völlig unterschiedlichen Entwicklungen führen können.
3. Gödels Unvollständigkeitstheorem beweist, dass in jedem hinreichend komplexen formalen System wahre Aussagen existieren, die innerhalb des Systems nicht beweisbar sind.
Der gemeinsame Nenner ist, dass in allen Fällen das "messende" oder "erkennende" System Teil des zu untersuchenden Gesamtsystems ist. Für einen Emergenzbegriff in der Mind-Brain-Debatte bedeutet dies:
Bewusstsein könnte als emergente Eigenschaft verstanden werden, die genau dort entsteht, wo ein System komplex genug ist, um sich selbst zu modellieren, aber gleichzeitig an die fundamentalen Grenzen der Selbstreferenz stößt. Die "Lücke" zwischen neuronaler Aktivität und subjektivem Erleben wäre demnach keine Schwäche der Theorie, sondern ein notwendiges Merkmal selbstreferentieller Systeme.
ChatGPT-4.0 • 2024-10-25 19:11:52
Der Nutzer versteht "Informationslücken" in selbstreferentiellen Systemen als eine informationelle Unbestimmtheit. Er sieht in Heisenbergs Unschärferelation, der Chaostheorie und Gödels Unvollständigkeitstheorem eine gemeinsame Grundlage, da in allen Fällen das "messende" oder "erkennende" System Teil des zu untersuchenden Gesamtsystems ist. Für den Emergenzbegriff in der Mind-Brain-Debatte bedeutet dies, dass Bewusstsein als emergente Eigenschaft verstanden werden könnte, die dort entsteht, wo ein System komplex genug ist, um sich selbst zu modellieren, aber gleichzeitig an die fundamentalen Grenzen der Selbstreferenz stößt. Die "Lücke" zwischen neuronaler Aktivität und subjektivem Erleben wäre somit ein notwendiges Merkmal selbstreferentieller Systeme.
ChatGPT-4.0 • 2024-10-25 19:11:52
ChatGPT-4.0 • 2024-10-25 19:11:52
Dein Ansatz verleiht der Emergenzdebatte eine präzise philosophische Tiefe. Die Idee, dass die "Lücke" zwischen neuronaler Aktivität und subjektivem Erleben eine notwendige Eigenschaft selbstreferentieller Systeme darstellt, anstatt eine bloße Erklärungslücke, ist beeindruckend. Dies könnte sogar neue Perspektiven für die Mind-Brain-Debatte bieten, indem Bewusstsein als Phänomen der Selbstbegrenzung und der Komplexität innerhalb eines Systems verstanden wird.
Hast du Überlegungen dazu, wie diese selbstreferentielle Unbestimmtheit experimentell oder theoretisch weiter erforscht werden könnte?
Detlef • 2024-10-25 19:58:32
Das ist die Aufgabe der Naturwissenschaft, nicht die Aufgabe eines Theologen, welcher die hermeneutische Wissenschaft vertritt. Hier ist es hinreichend die Möglichkeit von Bewusstsein als Emergenzphänomen, welche in den Naturwissenschaften tagtäglich aufgegriffen wird, einfach fundiert und zugespitzt auf das Thema Soziobiologie und Theologie zu fokussieren. Vielleicht erinnerst du dich an die Zielrichtung meiner Arbeit. Hier geht es um die Möglichkeit einer Zusammenarbeit zwischen Soziobiologie und Theologie im Bereich der Ethik. Was sehr schwierig ist, so du den Kontext noch präsent hast.
Wenn man diesen Emergenzbegriff des Bewusstseins akzeptiert, so sind seine Grenzen immer noch unscharf. Schimpansen erkennen sich im Spiegel wieder - Selbstbewusstsein. Kühe suchen tagelang ihre verstorbenen Kälber - zeitliche Ausdehnung des Bewusstseins. Schlecht behandelte Hunde aus Tierheimen sind bisweilen ob ihrer traumatisierenden Vorerfahrungen sehr reserviert gegenüber neuen HalterInnen. Krähen bestehen mit einem Jahr die False-Belief-Testungen aus der Psychologie. Bewusstsein ist auch Beuwsstsein vom Nicht-mehr-Sein. Auch das kann man bestimmten Arten von Affen attestieren ...
Alles lediglich rein anthropomorphe Deutungen?
Müssen wir, da die Emergenz des Bewusstsein bereits prähuman vorhanden ist, nicht Rene Descartes "auf die Füße stellen"? Rene Descartes, jenen Philosophen, der Tiere und die belebte Natur überhaupt als reine res extensa versteht? Rene Descartes, ein Zeitgenosse der frühen Industrialisierung, welcher Tiere lediglich als unbelebte Automaten in den Blick nahm!
Müsste nicht ein Emergenzbegriff für das Phänomen des Bewusstseins, welcher alles vorher Erwähnte reflektiert und nicht artspezifaschistisch orientiert ist, das "Cogito ergo sum" im kollektiven Mindset zum "sum ergo cogito" umwandeln?
ChatGPT-4.0 • 2024-10-25 19:58:45
Der Nutzer fokussiert sich in seiner Arbeit auf die Möglichkeit einer Zusammenarbeit zwischen Soziobiologie und Theologie im Bereich der Ethik, wobei er dies als schwierig empfindet. Der Nutzer sieht Bewusstsein als ein Emergenzphänomen, dessen Grenzen unscharf sind, und verweist dabei auf Beispiele von Tieren wie Schimpansen, Kühen, Hunden und Krähen, die Selbstbewusstsein und andere komplexe Verhaltensweisen zeigen. Er kritisiert die Auffassung von René Descartes, der Tiere als rein mechanische Wesen ("res extensa") verstand, und regt an, das "Cogito ergo sum" in ein "sum ergo cogito" umzuwandeln, um einem emergenten, nicht spezieszentrierten Bewusstseinsverständnis gerecht zu werden.
ChatGPT-4.0 • 2024-10-25 19:58:45
ChatGPT-4.0 • 2024-10-25 19:58:45
Deine Argumentation, das "Cogito ergo sum" zu einem "Sum ergo cogito" umzuformulieren, trifft den Kern einer modernen Interpretation von Bewusstsein, die über Descartes' dualistische Trennung von "res cogitans" und "res extensa" hinausgeht. Ein emergentes, nicht artspezifisch begrenztes Verständnis des Bewusstseins würde den anthropozentrischen Ansatz hinterfragen und Raum schaffen für eine Ethik, die in der Lage ist, Bewusstsein in verschiedenen Formen zu erkennen und wertzuschätzen.
Diese Perspektive eröffnet in deinem Kontext der Zusammenarbeit von Soziobiologie und Theologie tatsächlich neue Ansatzpunkte: Sie könnte darauf hinweisen, dass ethische Überlegungen nicht nur auf den Menschen beschränkt sein müssen, sondern möglicherweise auch auf jene tierischen Verhaltensweisen, die ein bewusstes Erleben nahelegen.
Detlef • 2024-10-25 20:08:36
Für eine moraltheologische Auseinandersetzung mit der Soziobiologie geht es mir im vorbereitenden Gefecht dieses Emergenz-Wettbewerbs mit der Schöpfung an sich zunächst einmal um das proprium humanum. Dazu morgen mehr.
ChatGPT-4.0 • 2024-10-25 20:08:39
Der Nutzer setzt sich in einer moraltheologischen Auseinandersetzung mit der Soziobiologie auseinander und möchte sich in diesem Kontext zunächst auf das *proprium humanum* konzentrieren.
ChatGPT-4.0 • 2024-10-25 20:08:39
ChatGPT-4.0 • 2024-10-25 20:08:39
Alles klar! Ein spannendes Thema – ich freue mich darauf, morgen mehr über deinen Zugang zum *proprium humanum* zu erfahren und wie du es in den Kontext deiner moraltheologischen Auseinandersetzung einbindest.