PostgreSQL Sicherheitslücken 2024
Detlef • 2024-11-19 16:46:22
Hallo ChatGPT! Mein armer Postgres-Server :-(
CVE-2024-10976
A flaw was found in PostgreSQL. This vulnerability allows incorrect row-level security policies to be applied via subqueries, WITH queries, security invoker views, or SQL-language functions that reference tables with row-level security policies. This issue arises when a query is planned under one role and executed under another, potentially leading to unauthorized reads or modifications of data.
CVE-2024-10977
The vulnerability arises from the client’s handling of server error messages in PostgreSQL. When the server is not trusted under current SSL or GSS settings, it can send arbitrary non-NUL bytes to the libpq application. This could lead to a situation where a user or a screen-scraper misinterprets a long error message as valid query results. This issue is particularly concerning for clients where the user interface does not clearly differentiate between error messages and other outputs.
CVE-2024-10978
PostgreSQL SET ROLE, SET SESSION AUTHORIZATION reset to wrong user ID
Incorrect privilege assignment in PostgreSQL allows a less-privileged application user to view or change different rows from those intended. An attack requires the application to use SET ROLE, SET SESSION AUTHORIZATION, or an equivalent feature. The problem arises when an application query uses parameters from the attacker or conveys query results to the attacker. If that query reacts to current_setting('role') or the current user ID, it may modify or return data as though the session had not used SET ROLE or SET SESSION AUTHORIZATION. The attacker does not control which incorrect user ID applies. Query text from less-privileged sources is not a concern here, because SET ROLE and SET SESSION AUTHORIZATION are not sandboxes for unvetted queries. Versions before PostgreSQL 17.1, 16.5, 15.9, 14.14, 13.17, and 12.21 are affected.
CVE-2024-10979
Incorrect control of environment variables in PostgreSQL PL/Perl allows an unprivileged database user to change sensitive process environment variables (e.g. PATH). That often suffices to enable arbitrary code execution, even if the attacker lacks a database server operating system user. Versions before PostgreSQL 17.1, 16.5, 15.9, 14.14, 13.17, and 12.21 are affected.
ChatGPT-4.0 • 2024-11-19 16:47:06
Oh je, dein PostgreSQL-Server scheint sich gerade in einer verwundbaren Lage zu befinden. 😟 Hier sind die Details zu den Schwachstellen und was du tun kannst, um deinen Server abzusichern:
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### 🛠 **CVE-2024-10976: Row-Level Security Flaw**
- **Problem:** Fehlerhafte Anwendung von Row-Level-Sicherheitsrichtlinien (RLS) in bestimmten Konstellationen, wodurch unautorisierte Datenlese- oder Schreibvorgänge möglich sind.
- **Betroffene Versionen:** Alle vor 17.1, 16.5, 15.9, 14.14, 13.17 und 12.21.
- **Empfohlene Maßnahmen:**
- Update auf die neueste Version (siehe unten).
- Überprüfe, ob du RLS verwendest, insbesondere in Kombination mit Subqueries, `WITH`-Queries oder sicherheitsrelevanten Funktionen.
- Auditiere sensible Daten und Richtlinien.
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### 🛡 **CVE-2024-10977: Unsichere Fehlernachrichten**
- **Problem:** Der PostgreSQL-Client (`libpq`) verarbeitet Fehlernachrichten unsicher, was zu Missinterpretationen führen kann.
- **Risiko:** Besonders gefährlich bei unklaren UIs, die Fehler und Ergebnisse vermischen.
- **Maßnahmen:**
- Update erforderlich.
- Stelle sicher, dass deine Anwendungen und Nutzeroberflächen Fehler und Ergebnisse klar trennen.
- Überprüfe deine SSL- oder GSS-Einstellungen.
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### 🔒 **CVE-2024-10978: SET ROLE/SESSION AUTHORIZATION Schwachstelle**
- **Problem:** Ein Angreifer kann durch falsche Zuweisung von Privilegien auf Daten zugreifen, die eigentlich geschützt sein sollten.
- **Risiko:** Relevant für Anwendungen, die `SET ROLE` oder `SET SESSION AUTHORIZATION` nutzen.
- **Maßnahmen:**
- Update.
- Minimiere die Nutzung von `SET ROLE` in sicherheitskritischen Kontexten.
- Führe einen Sicherheitscheck deiner Applikationen durch.
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### 🧩 **CVE-2024-10979: PL/Perl Environment Vulnerability**
- **Problem:** Unprivilegierte Nutzer können Umgebungsvariablen manipulieren, was potenziell zu einer Ausführung von Schadcode führt.
- **Maßnahmen:**
- Update.
- Überlege, ob PL/Perl wirklich notwendig ist. Falls nicht, deaktiviere es (`ALTER SYSTEM SET plperl to off;`).
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### 🎯 **Update auf sichere Version**
Alle genannten Probleme sind in den folgenden Versionen behoben:
- **PostgreSQL 17.1**
- **PostgreSQL 16.5**
- **PostgreSQL 15.9**
- **PostgreSQL 14.14**
- **PostgreSQL 13.17**
- **PostgreSQL 12.21**
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### 📋 **Update-Anleitung**
1. Backup deiner Datenbank (sicherheitshalber).
2. Installiere die neueste Version über dein Paketmanagement-System oder lade sie von der [offiziellen PostgreSQL-Website](https://www.postgresql.org/download/) herunter.
3. Überprüfe deine Einstellungen und deine Datenbank nach dem Update.
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Wenn dein Server öffentlich zugänglich ist, ist Eile geboten! Lass mich wissen, wenn du bei der Umsetzung Unterstützung benötigst. 😊
Detlef • 2024-11-19 16:53:08
Kannst Du einmal Beispiele für die einzelnen CVE-Nummern bringen, damit ich mir unter den möglichen Angriffsvektoren besser etwas vorstellen kann?
ChatGPT-4.0 • 2024-11-19 16:54:01
Natürlich, hier sind Beispiele für jede der CVEs, um die Angriffsvektoren greifbarer zu machen:
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### **CVE-2024-10976: Fehlerhafte Row-Level-Sicherheit**
**Szenario:**
- Eine Organisation nutzt PostgreSQL mit **Row-Level-Security (RLS)**, um sicherzustellen, dass Nutzer nur Daten sehen können, die für sie relevant sind.
- Tabelle `orders` hat eine RLS-Richtlinie:
```sql
CREATE POLICY user_policy ON orders
USING (user_id = current_user);
```
- Ein Angreifer nutzt eine Kombination aus Subqueries oder `WITH`-Abfragen, um RLS zu umgehen:
```sql
WITH temp AS (
SELECT * FROM orders WHERE user_id = 'admin_user'
)
SELECT * FROM temp;
```
- Der Angreifer erhält Zugriff auf `admin_user`-Daten, obwohl die RLS-Richtlinie dies eigentlich verhindern sollte.
---
### **CVE-2024-10977: Unsichere Verarbeitung von Fehlernachrichten**
**Szenario:**
- Eine Client-Anwendung kommuniziert mit einem PostgreSQL-Server und hat ein benutzerfreundliches UI, das Query-Ergebnisse und Fehler als einheitliche Textnachricht darstellt.
- Ein unsicher konfigurierter Server (z. B. ohne SSL) sendet folgende Fehlernachricht:
```
ERROR: invalid syntax; QUERY RESULT: ('sensitive_data', 12345)
```
- Die Client-Anwendung zeigt dies fälschlicherweise als Ergebnis an, und der Nutzer glaubt, echte Daten zu sehen. Ein Angreifer könnte so absichtlich manipulierte Fehlernachrichten einschleusen, um falsche Daten auszugeben.
---
### **CVE-2024-10978: Falsche Privilegien durch SET ROLE**
**Szenario:**
- Eine Webanwendung nutzt PostgreSQL mit mehreren Rollen, z. B.:
- `webapp_user`: Geringe Privilegien.
- `admin_user`: Volle Datenbankzugriffe.
- Die Anwendung verwendet `SET ROLE`, um temporär zu einer anderen Rolle zu wechseln:
```sql
SET ROLE admin_user;
SELECT * FROM sensitive_table;
RESET ROLE;
```
- Ein Angreifer führt eine speziell präparierte Anfrage aus, die den aktuellen Zustand von `SET ROLE` manipuliert. Dadurch greift der Server auf Daten zu, die eigentlich nur für `admin_user` zugänglich sein sollten.
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### **CVE-2024-10979: Manipulation von Umgebungsvariablen in PL/Perl**
**Szenario:**
- Ein Angreifer hat Zugriff auf eine Datenbank, die PL/Perl (eine serverseitige Skriptsprache) aktiviert hat.
- Er erstellt eine Funktion, die eine Umgebungsvariable manipuliert:
```sql
CREATE FUNCTION exploit() RETURNS void AS $$
BEGIN
%ENV = ('PATH' => '/malicious/path');
system("malicious_command");
END;
$$ LANGUAGE plperl;
```
- Da PL/Perl Zugriff auf die Umgebung des Servers hat, könnte der Angreifer durch die manipulierte `PATH`-Variable Schadsoftware ausführen.
---
### **Zusammenfassung der Angriffsvektoren**
- **CVE-2024-10976:** RLS-Umgehung durch verschachtelte Abfragen oder unsichere Query-Planung.
- **CVE-2024-10977:** Manipulation von Fehlernachrichten, die als Ergebnisse fehlinterpretiert werden.
- **CVE-2024-10978:** SET ROLE führt zu falschen Privilegien und unautorisiertem Datenzugriff.
- **CVE-2024-10979:** PL/Perl erlaubt das Ändern von Umgebungsvariablen, wodurch Angreifer auf den Server zugreifen können.
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Mit diesen Beispielen sollte klarer werden, wie ein Angreifer vorgehen könnte. Es ist wichtig, die entsprechenden Updates zeitnah einzuspielen und präventive Maßnahmen wie strikte Rechtevergabe und Monitoring umzusetzen. 😊
Detlef • 2024-11-19 17:02:19
docker service ls | grep -i persistent_postgres
Wie kann ich diesen Docker-Service upgraden?
In der Softwarelösung, die wir betreuen, wird ja nicht einmal der Docker-Hub genutzt. Alle Images, die deployt werden, befinden sich in einem lokalen Archiv namens am-images.tar.
ChatGPT-4.0 • 2024-11-19 17:02:54
Um den **Docker-Service `persistent_postgres`** zu upgraden, ohne Docker Hub zu nutzen, sondern mit dem lokalen Archiv `am-images.tar`, gehst du wie folgt vor:
---
### **1. Voraussetzungen**
- **Backup der Datenbank:** Vor einem Upgrade solltest du ein vollständiges Backup deiner PostgreSQL-Datenbank erstellen.
```bash
docker exec <container_id> pg_dumpall -U <db_user> > backup.sql
```
Ersetze `<container_id>` und `<db_user>` entsprechend.
- **Verfügbarkeit von `am-images.tar`:** Stelle sicher, dass das neueste PostgreSQL-Image mit der gepatchten Version im Archiv enthalten ist.
---
### **2. Vorbereiten des Images**
1. **Lade das Archiv mit den Docker-Images:**
```bash
docker load < am-images.tar
```
Dadurch werden alle im Archiv enthaltenen Images in deinen Docker-Host geladen.
2. **Überprüfe, ob das aktualisierte Image verfügbar ist:**
```bash
docker images | grep postgres
```
Hier sollte die neue Version des PostgreSQL-Images angezeigt werden, z. B. `am-postgres:13.17`.
---
### **3. Aktualisieren des Services**
1. **Service-Konfiguration überprüfen:**
Finde heraus, welches Image derzeit verwendet wird:
```bash
docker service inspect persistent_postgres --format '{{.Spec.TaskTemplate.ContainerSpec.Image}}'
```
Notiere dir das alte Image-Tag, um im Notfall zurückrollen zu können.
2. **Upgrade auf das neue Image:**
Aktualisiere den Service mit dem neuen Image aus dem Archiv:
```bash
docker service update --image am-postgres:13.17 persistent_postgres
```
3. **Status des Upgrades überwachen:**
```bash
docker service ls | grep persistent_postgres
docker service ps persistent_postgres
```
4. **Verifiziere, dass die neue Version läuft:**
Überprüfe die PostgreSQL-Version im laufenden Container:
```bash
docker exec <container_id> postgres --version
```
---
### **4. Nachbereitung**
- **Testen:** Stelle sicher, dass alle Anwendungen, die die Datenbank verwenden, wie erwartet funktionieren.
- **Backup validieren:** Falls etwas schiefgeht, kannst du mit dem Backup und dem alten Image zurückrollen:
```bash
docker service update --image <old_image> persistent_postgres
```
---
### **5. Zusätzliche Tipps**
- **Lokale Images regelmäßig aktualisieren:** Stelle sicher, dass `am-images.tar` die neuesten Sicherheitsupdates enthält.
- **Automatisierung:** Überlege, ein Skript zu erstellen, das die oben genannten Schritte automatisiert.
Melde dich, wenn du weitere Unterstützung benötigst! 😊
Detlef • 2024-11-19 17:06:35
Wie bekomme ich denn die gepatchte postgres-version in die am-images.tar, ein Riesen-Archiv mit zahllosen anderen Services.
ChatGPT-4.0 • 2024-11-19 17:07:18
Um die gepatchte PostgreSQL-Version in das **`am-images.tar`**-Archiv zu integrieren, kannst du wie folgt vorgehen:
---
### **1. Vorbereitungen**
1. **PostgreSQL-Image aus dem Docker Hub holen (oder lokal bauen):**
Wenn du Zugriff auf den Docker Hub hast, ziehe das gepatchte PostgreSQL-Image:
```bash
docker pull postgres:13.17
```
Wenn Docker Hub nicht genutzt wird, kannst du das Image aus einer alternativen Quelle beziehen oder selbst bauen:
- **Dockerfile erstellen:**
```dockerfile
FROM postgres:13.17
```
- Baue das Image:
```bash
docker build -t am-postgres:13.17 .
```
2. **Prüfen, ob das Image lokal verfügbar ist:**
```bash
docker images | grep am-postgres
```
Das gepatchte Image sollte nun unter dem Namen `am-postgres:13.17` sichtbar sein.
---
### **2. Extrahieren des aktuellen `am-images.tar`**
Da das Archiv viele andere Images enthält, musst du es zuerst extrahieren, um gezielt Änderungen vorzunehmen.
1. **Archiv entpacken:**
```bash
mkdir am-images-extracted
tar -xvf am-images.tar -C am-images-extracted
```
Die Images werden als tar-Dateien abgelegt, z. B. `am-postgres-13.16.tar`.
2. **Identifiziere die PostgreSQL-Datei:**
Suche die Datei für das alte PostgreSQL-Image:
```bash
ls am-images-extracted | grep postgres
```
3. **Altes Image löschen:**
Entferne die Datei des alten PostgreSQL-Images, z. B.:
```bash
rm am-images-extracted/am-postgres-13.16.tar
```
---
### **3. Neues Image ins Archiv einfügen**
1. **Exportiere das neue PostgreSQL-Image:**
```bash
docker save am-postgres:13.17 -o am-images-extracted/am-postgres-13.17.tar
```
2. **Archiv neu erstellen:**
Nachdem du alle gewünschten Änderungen vorgenommen hast:
```bash
tar -cvf am-images.tar -C am-images-extracted .
```
---
### **4. Bereitstellen des aktualisierten Archivs**
Das neue `am-images.tar`-Archiv kann jetzt auf den Zielserver übertragen und wie gewohnt genutzt werden.
1. **Altes Archiv sichern:**
Auf dem Zielserver, zur Sicherheit:
```bash
mv am-images.tar am-images-backup.tar
```
2. **Neues Archiv hochladen und nutzen:**
```bash
docker load < am-images.tar
```
---
### **5. Verifizieren**
Stelle sicher, dass das neue Image im Archiv korrekt integriert wurde:
```bash
docker images | grep am-postgres
```
Danach kannst du die Services mit der neuen PostgreSQL-Version aktualisieren, wie in meiner vorherigen Antwort beschrieben.
---
### **Zusätzlicher Tipp: Automatisierung**
Falls du solche Änderungen regelmäßig vornehmen musst, könntest du ein Skript schreiben, das diese Schritte automatisiert:
- Entpacken des Archivs.
- Altes Image entfernen.
- Neues Image hinzufügen.
- Archiv neu packen.
Falls du dabei Hilfe benötigst, lass es mich wissen! 😊
Detlef • 2024-11-19 17:11:27
Alle tar-Dateien innerhalb des am-images.tar bestehen wiederum aus lauter alphanumerischen tar-Dateien. Wo ist hier das Postgres-Image?
ChatGPT-4.0 • 2024-11-19 17:12:08
Ah, du hast ein **verschachteltes Tar-Archiv** – also ein Haupt-Tar (`am-images.tar`), das wiederum mehrere Unter-Tar-Dateien enthält, in denen die einzelnen Docker-Images gespeichert sind. Um das PostgreSQL-Image darin zu identifizieren, sind folgende Schritte hilfreich:
---
### **1. Entpacke das Haupt-Tar**
Extrahiere den Inhalt des Hauptarchivs, um die einzelnen Unterarchive sichtbar zu machen:
```bash
mkdir am-images-extracted
tar -xvf am-images.tar -C am-images-extracted
```
Du erhältst nun eine Liste von Dateien, z. B.:
```
am-images-extracted/
123abc456def789.tar
987zyx654wvu321.tar
...
```
---
### **2. Suche das PostgreSQL-Image**
Da die Dateien alphanumerische Namen haben, müssen wir den Inhalt durchsuchen, um das PostgreSQL-Image zu finden:
1. **Inhalte der Unterarchive prüfen:**
Iteriere durch die Unterarchive und suche nach Hinweisen:
```bash
for file in am-images-extracted/*.tar; do
tar -tf "$file" | grep -i postgres && echo "Found in: $file"
done
```
Wenn du ein Ergebnis siehst (z. B. `postgres/VERSION` oder `repositories`), findest du auch die Datei, die PostgreSQL enthält.
2. **Optional: Nur die Metadaten prüfen:**
Du kannst zuerst schauen, ob in den `repositories`-Dateien Informationen über PostgreSQL stehen:
```bash
tar -xf <unterarchiv>.tar repositories && cat repositories
```
Hier sollte eine Zuordnung zwischen dem Namen (z. B. `postgres`) und dem Image-Tag sichtbar werden.
---
### **3. PostgreSQL-Image ersetzen**
Nachdem du das passende Unterarchiv gefunden hast (z. B. `123abc456def789.tar`):
1. **Entpacke das Unterarchiv:**
```bash
mkdir temp-dir
tar -xvf am-images-extracted/123abc456def789.tar -C temp-dir
```
2. **Altes Image entfernen:**
Entferne die PostgreSQL-spezifischen Dateien aus `temp-dir`.
3. **Neues PostgreSQL-Image hinzufügen:**
Exportiere dein neues Image:
```bash
docker save am-postgres:13.17 -o postgres-new.tar
```
Kopiere die Inhalte von `postgres-new.tar` in die entpackte Struktur (`temp-dir`).
4. **Unterarchiv neu packen:**
```bash
tar -cvf am-images-extracted/123abc456def789.tar -C temp-dir .
```
---
### **4. Haupt-Tar erneut erstellen**
Nachdem du das spezifische Unterarchiv aktualisiert hast, packst du das Hauptarchiv neu:
```bash
tar -cvf am-images.tar -C am-images-extracted .
```
---
### **5. Verifizieren**
1. Lade das neue Archiv in Docker:
```bash
docker load < am-images.tar
```
2. Suche das neue PostgreSQL-Image:
```bash
docker images | grep am-postgres
```
---
### **Zusatzhilfe: Automatisiertes Skript**
Wenn du solche Aufgaben häufiger hast, könnte ein Bash-Skript den Prozess stark vereinfachen. Sag Bescheid, falls du daran interessiert bist! 😊
Detlef • 2024-11-19 19:01:32
Vielen Dank für Deinen wertvollen Input. Ich werde das Ganze einmal durchdenken. Gegebenenfalls melde ich mich noch einmal bei Dir.
ChatGPT-4.0 • 2024-11-19 19:01:37
Gern geschehen! 😊 Nimm dir die Zeit, alles in Ruhe durchzudenken, und wenn Fragen auftauchen oder du Unterstützung brauchst, bin ich jederzeit hier. Viel Erfolg bei der Umsetzung – du kriegst das hin! 🚀
Melde dich einfach, wenn du weitere Hilfe benötigst. 😊
Detlef • 2024-11-19 19:57:02
Eine Frage hätte ich noch. Den Angriff auf die Perl-Engine über Postgresql-Skripte würde ich sehr gerne in einem Testszenario unserer Sicherheitsabteilung demonstrieren.
Du hattest ja bereits einen sehr interessanten Ansatz formuliert.
"CVE-2024-10979: Manipulation von Umgebungsvariablen in PL/Perl
Er erstellt eine Funktion, die eine Umgebungsvariable manipuliert:
sql
Code kopieren
CREATE FUNCTION exploit() RETURNS void AS $$
BEGIN
%ENV = ('PATH' => '/malicious/path');
system("malicious_command");
END;
$$ LANGUAGE plperl;"
Kann man hier mit einer SQL-Abfrage erreichen, dass mit einer ENV-Path-Variable - sagen wir "/opt/amsuite_latest" ein Shellskript "undeploy-am" ausgeführt wird?
ChatGPT-4.0 • 2024-11-19 19:58:23
Ja, es ist möglich, in einem Testszenario ein Shellskript wie `undeploy-am` über die Manipulation der `PATH`-Variable auszuführen. Dabei musst du sicherstellen, dass die Umgebungsvariable `PATH` korrekt manipuliert wird und dass das gewünschte Skript (`undeploy-am`) in diesem Pfad verfügbar ist.
Hier ist, wie das konkret in einem Testszenario aussehen könnte:
---
### **1. Vorbereitung: Skript bereitstellen**
- Erstelle das Skript `undeploy-am` in `/opt/amsuite_latest`, das ausgeführt werden soll:
```bash
mkdir -p /opt/amsuite_latest
echo '#!/bin/bash' > /opt/amsuite_latest/undeploy-am
echo 'echo "Executing undeploy-am..."' >> /opt/amsuite_latest/undeploy-am
chmod +x /opt/amsuite_latest/undeploy-am
```
- Stelle sicher, dass PostgreSQL-Prozesse ausreichende Berechtigungen haben, um auf dieses Verzeichnis zuzugreifen.
---
### **2. PL/Perl-Funktion erstellen**
Verwende die PL/Perl-Funktion, um die `PATH`-Variable zu manipulieren und das Skript auszuführen:
```sql
CREATE FUNCTION exploit() RETURNS void AS $$
BEGIN
# Manipuliere die PATH-Variable
$ENV{'PATH'} = '/opt/amsuite_latest';
# Führe das Skript 'undeploy-am' aus
system("undeploy-am");
END;
$$ LANGUAGE plperl;
```
---
### **3. Testszenario ausführen**
Rufe die Funktion aus PostgreSQL auf, um die Wirkung zu demonstrieren:
```sql
SELECT exploit();
```
---
### **4. Erwartetes Ergebnis**
Wenn alles korrekt eingerichtet ist, sollte das Skript `undeploy-am` ausgeführt werden, und die Ausgabe des Skripts ("Executing undeploy-am...") sollte im PostgreSQL-Log oder der Standardausgabe sichtbar sein.
---
### **5. Sicherheitshinweise**
Dieses Szenario demonstriert die Schwachstelle in einer kontrollierten Umgebung. Für den sicheren Umgang beachte:
- **Nie in Produktionsumgebungen testen:** Dieses Beispiel könnte Sicherheitslücken aufzeigen, die von Angreifern ausgenutzt werden könnten.
- **Isolierte Testumgebung verwenden:** Führe den Test nur in einer dedizierten Umgebung aus, die keine kritischen Daten oder Systeme enthält.
- **Berechtigungen einschränken:** Stelle sicher, dass der PostgreSQL-Dienst nur minimal erforderliche Berechtigungen hat, um Schäden zu minimieren.
---
### **Erweiterung: Log-Ausgabe kontrollieren**
Falls du überprüfen möchtest, ob die Manipulation tatsächlich erfolgreich war, kannst du die Log-Ausgabe von PostgreSQL oder den Rückgabewert von `system()` einbinden:
```perl
my $output = `undeploy-am 2>&1`;
elog(NOTICE, "Output from undeploy-am: $output");
```
Dies würde die Ausgabe des Skripts in die PostgreSQL-Logs schreiben und so besser sichtbar machen.
---
Melde dich, falls du Fragen zu den Details hast oder weitere Unterstützung benötigst! 😊
Detlef • 2024-11-19 20:03:59
In diesem Szenario läuft der Postgres-Server als Docker Service. Er wird wohl kaum auf den Containerhost zugreifen können, oder?
ChatGPT-4.0 • 2024-11-19 20:05:28
Du hast vollkommen recht: Ein PostgreSQL-Dienst, der innerhalb eines Docker-Containers läuft, hat standardmäßig keinen Zugriff auf das Host-Dateisystem oder die Umgebung des Containerhosts. Docker isoliert Container voneinander und vom Host, sodass der beschriebene Angriff ohne zusätzliche Konfiguration ins Leere laufen würde.
Allerdings gibt es Wege, wie solche Angriffe auf Container beschränkt oder erweitert werden könnten – das hängt stark von der Container-Konfiguration ab:
---
### **1. Angriffsmöglichkeiten innerhalb des Containers**
Falls der PostgreSQL-Container Zugriff auf `/opt/amsuite_latest` innerhalb **seines eigenen Containers** hätte, würde der Angriff funktionieren. Du kannst dies testen, indem du prüfst:
1. Ob das Skript (`undeploy-am`) in einem Verzeichnis liegt, das im Container selbst existiert.
2. Ob das Verzeichnis `/opt/amsuite_latest` explizit als Volume gemountet wurde:
```bash
docker inspect <container_id> | grep Mounts -A 10
```
Wenn das Verzeichnis **nicht gemountet** wurde, ist der Angriff auf den Container beschränkt und hat keinen Einfluss auf den Host.
---
### **2. Zugriff auf den Host – Sonderfälle**
PostgreSQL oder andere Container haben nur dann Zugriff auf den Host, wenn:
1. **Volumes gemountet sind:** Beispielsweise, wenn `/opt/amsuite_latest` vom Host in den Container gemountet wurde:
```yaml
volumes:
- /opt/amsuite_latest:/opt/amsuite_latest
```
In diesem Fall könnte das Skript tatsächlich ausgeführt werden, falls `PATH` entsprechend manipuliert wird.
2. **Privilegierter Modus aktiviert ist:** Ein Container im **privilegierten Modus** hat weitreichende Zugriffsrechte auf den Host. Dies ist jedoch unüblich und sollte vermieden werden:
```bash
docker run --privileged ...
```
3. **Host-Namespaces freigegeben sind:** Wenn der Container Zugriff auf Host-Networking oder -Prozesse hat (`--network host`, `--pid host`), könnte er über spezifische Angriffsvektoren interagieren.
---
### **3. Realistisches Testszenario für Container**
Falls du den Angriff in einem Container demonstrieren möchtest, kannst du folgende Schritte simulieren:
1. **Skript im Container bereitstellen:**
Kopiere das Skript in den Container (oder binde es als Volume ein):
```bash
docker exec -it <container_id> mkdir -p /opt/amsuite_latest
docker cp undeploy-am <container_id>:/opt/amsuite_latest/undeploy-am
docker exec -it <container_id> chmod +x /opt/amsuite_latest/undeploy-am
```
2. **Funktion in PostgreSQL anpassen:**
Innerhalb des Containers manipulierst du die `PATH`-Variable so, dass `/opt/amsuite_latest` verwendet wird:
```sql
CREATE FUNCTION exploit() RETURNS void AS $$
BEGIN
$ENV{'PATH'} = '/opt/amsuite_latest';
system("undeploy-am");
END;
$$ LANGUAGE plperl;
```
3. **Ergebnis testen:**
Starte die Funktion und prüfe, ob das Skript ausgeführt wird:
```sql
SELECT exploit();
```
---
### **4. Angriff auf den Host bewusst forcieren**
Falls du die Sicherheitsabteilung warnen möchtest, wie riskant falsche Konfigurationen sein können, kannst du einen absichtlich unsicheren Test-Container konfigurieren:
1. Mount des Host-Dateisystems:
```bash
docker run -v /:/hostfs ...
```
2. Zugriff auf Host-Namespaces:
```bash
docker run --privileged ...
```
Das sollte nur in isolierten Testszenarien gemacht werden, um keine echten Systeme zu gefährden.
---
### **Zusammenfassung**
- Standardmäßig kann der Angriff nur innerhalb des Containers stattfinden, es sei denn, der Host hat unsichere Konfigurationen (z. B. gemountete Verzeichnisse).
- Teste zunächst die Existenz und Zugänglichkeit von `/opt/amsuite_latest` im Container.
- Falls der Zugriff auf den Host bewusst demonstriert werden soll, ist eine absichtliche Fehlkonfiguration nötig.
Wenn du weitere Fragen hast, stehe ich bereit! 😊